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Hoffnung säen und über Ängste sprechen

Die Linke Mayen-Koblenz lud zum Dialog ein

Angst vor Altersarmut, vor Krieg und rassistischen Anfeindungen, aber auch vor Einsamkeit und davor, dass jemand aus der Familie krank werden könnte: Große und kleine, nahe und ferne Sorgen konnten die Mayener am vergangenen Samstag auf dem Markplatz an eine Stellwand schreiben. So entstanden spannende Gespräche, die ein gutes Bild davon zeichneten, was die Bürger im Augenblick bewegt.

Bei herrlichem Sommerwetter fiel es den zahlreichen Besuchern des Infostandes am Brunnen darüber hinaus leicht, auch ihre Hoffnungen zu formulieren. Sei es der Wunsch nach einem besseren Bildungssystem, kostenlosem öffentlichen Nahverkehr oder der Hoffnung, dass Frieden auf der Welt doch irgendwann möglich ist.

Auch symbolisch wurde Hoffnung in kleine Tontöpfe gesät. Das kam vor allem bei Kindern gut an. Viele bemalten sie liebevoll und durften sie anschließend natürlich mit nach Hause nehmen. Voller Hoffnung, dass aus den braunen Samen schon bald hübsche Blumen wachsen.

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