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Landtagswahl 2021 in Rheinland-Pfalz

Der Kreisverband Mayen-Koblenz hat am 14.03.20 in Andernach seine Direktkandidaten für die Landtagswahl am 14.03.2021 in Rheinland-Pfalz gewählt.

Die Direktkandidaten der Links Partei auf dem Bild

Für  den Wahlkreis 11 HubertWölwer  Für den Wahlkreis 10 Steven Schenk,  Für den Wahlkreis 12 Holm Ruczynski

auf dem bild von links nach rechts,

für  den Wahlkreis 11 HubertWölwer , für den Wahlkreis 10 Steven Schenk, für den Wahlkreis 12 Holm Ruczynski.

Ihr Kandidat im Wahlkreis 11

Hubert Wölwer,
E-Mail:
hubert.woelwer@gmx.de

Wahlkreis 11: Andernach, Pellenz und Mendig

Geboren wurde ich 1964 in Andernach, ich bin liiert und habe eine erwachsene Tochter.

Politisch aktiv bin ich seit 2012 in der Partei DIE LINKE und seit zwei Jahren
Sprecher des Sprecherrates des Kreisverbandes Mayen Koblenz.

Ich bin aufgewachsen in der Gewissheit, dass Frieden das höchste Gut ist, welches wir bewahren müssen und engagiere mich deswegen bei Amnesty International für die Gerechtigkeit und die Menschenwürde.

Heutzutage sind in vielen Staaten wieder nationalistische Politiker am Werk.
Sie wollen uns weismachen, dass mit einfachen Lösungen von gestern die komplizierten Probleme von heute zu lösen seien.
Gleichzeitig zeigt ein Blick nach Syrien oder in die Ukraine, wie zerbrechlich der Frieden und wie grausam der Krieg ist.
Wichtiger denn je ist daher bei aller Kritik die Europäische Union. Nie zuvor regelten die Staaten Europas ihre Angelegenheiten friedlicher. Ich will, dass unsere Kinder in Frieden aufwachsen.
Auch deshalb kandidiere ich für DIE LINKE.

Als Kandidat der LINKEN werbe ich um Ihre Stimmen bei der Landtagswahl am 14.03.2021 . Der Einsatz für soziale Gerechtigkeit und der Kampf um die Erhaltung des Friedens sind die wichtigsten Ziele unserer Politik.
Und es lohnt sich, DIE LINKE zu wählen, denn wir setzen uns ein für:

  • Die Einführung des Mindestlohns
  • Eine solidarische und sichere Rente
  • Gute Arbeit und angemessene Löhne
  • Einen bezahlbaren Wohnraum
  • Den Ausbau des ÖPNV
  • Ein bedingungsloses Grundeinkommen

Antworten auf die Fragen von „Blick aktuell“

Ziele:

  1. Die aktuelle Pandemie hat die sozialen Ungleichheiten im Land noch einmal verschärft. Die Kleinsten und die Schwächsten in unserer Gesellschaft sind die, welche am meisten unter den Beschränkungen zu leiden haben, nämlich unsere Kinder. Als Vater eines vierjährigen Mädchens bin ich selbst betroffen. Kinder in dem Alter brauchen nicht nur soziale Kontakte wie die Luft zum Atmen, sie lernen, einen geregelten Tagesablauf zu verinnerlichen. Aber genau das ist im Moment völlig aus den Fugen geraten. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass Kinder, Kita- und Schulpersonal bei den anstehenden Impfungen Priorität genießen.
  2. „Wissen ist Macht“ hat Karl Marx mal ganz treffend gesagt. Aber Bildung ist in unserem Land eher geprägt von Leistungsdruck, Lernstress und Versagensängsten. Deshalb brauchen wir eine „Schule für alle“. Und das ist nicht bloß ein Modell, dass in irgendwelchen skandinavischen Ländern existiert, nein sie wird hierzulande auch von privaten Schulträgern erfolgreich praktiziert und das seit nunmehr schon 100 Jahren, ganz ohne Zensuren, Versetzungs- und Prüfungsängste mit kostenloser Schulbuchausleihe. Leider können sich nur diejenigen eine solche Schule leisten, die über entsprechende finanzielle Mittel verfügen. Ich will, dass alle Kinder in diesen Genuss kommen und deshalb das überholte dreigliedrige Schulsystem durch die „Schule für alle“ ersetzen, um nicht nur jedem Kind gleichen Bildungszugang zu ermöglichen, sondern dass das Lernen den Kindern endlich wieder Spaß macht.
  3. Gerade der Wahlkreis 12 leidet unter einer Unterversorgung durch den ÖPNV, vom Fernverkehr ganz zu schweigen. Ich gebe mal einen Vergleich zu meiner sächsischen Heimat. Die Fernbuslinie Koblenz- Daun verkehrt samstags gerade einmal hin und zurück. Die Fernbuslinie vom sächsischen Annaberg nach Dresden verkehrt samstags sechs Mal hin und zurück. Da frage ich mich doch, was können die, was wir nicht können? Oder ist es mangelnder politischer Wille? Für die Fahrt zur Arbeit bin ich selbst aufs Auto angewiesen, dass ich sofort stehen lassen würde, wenn es eine Schnellbusverbindung gäbe. Denn kein Arbeitnehmer will nach Feierabend noch mit dem Bus eine Stunde über die Dörfer gondeln. Deshalb muss der ÖPNV grundlegend erneuert und und wieder in Landeshand gelegt werden, dass ihn durch eine entsprechende Behörde betreibt. Aber auch beim Fernverkehr bleibt noch viel zu tun Während man die Nord-Süd Verbindungen als befriedigend ansehen kann, ist in Ost-West Richtung tote Hose. Und da ich aus Sachsen stamme, fahre ich ziemlich oft diese Strecke. Und mit zwei kleinen Kindern im Auto bei sechs Stunden Fahrzeit ist das eine ziemliche Herausforderung, für die man Nerven wie Drahtseile braucht. Deshalb fordere ich von einer zukünftigen Landesregierung, sich für  massiven Ausbau des Fernverkehrs in Ost-West Richtung einzusetzen. Da aber ein Ausbau von Nah- und Fernverkehr eine zusätzliche Lärmbelastung für das ohnehin schon geplagte Mittelrheintal mit sich bringt, brauchen wir endlich eine Neubaustrecke für den Schienengüterverkehr, welcher am besten noch den Flughafen Hahn mit einbindet und ihn als Frachtflughafen eine Zukunft bietet.                                                                               

 

Motivation: Ich war auch einmal in der Situation, von Hartz IV leben zu müssen. In dieser Zeit habe ich sehr schnell gemerkt, dass die Behörden mit einem machen, was sie wollen, das man sich jede kleinste Sache vor Gericht erstreiten muss. Da habe ich mich entschlossen, politisch aktiv zu werden, denn wenn ich nicht selbst was tue, wird sich nie was ändern. Inzwischen habe ich mich selbst aus dem Sumpf herausgezogen, aber ich habe nie vergessen, wo ich her gekommen bin, nämlich von ganz unten. Und deshalb will ich die Welt nicht nur für mich sondern für alle Menschen etwas besser machen, als sie jetzt ist. Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Dort war das Abgeordnetenmandat ein Ehrenamt, d.h. Die hatten in der sitzungsfreien zeit arbeiten zu gehen. Und genau das habe ich, falls ich gewählt werde, auch vor. Ich will nicht die sitzungsfreie Zeit damit verbringen, durchs Land zu reisen und Lobbyarbeit zu leisten. Nein, Kollegen wieder zu treffen, mit ihnen zu arbeiten und so nah an den Menschen sein, dass ist das, was ich unter Lobbyarbeit verstehe. Und genau so ein Abgeordneter fehlt diesem Land. Ich bin nur ein kleiner einfacher Arbeiter, der keine Ahnung von Verwaltung und Wirtschaft hat, aber vielleicht bin ich genau deshalb derjenige, mit dem sich die kleinen Leute am ehesten identifizieren können. Mein politisches Vorbild ist wie für viele meiner Generation natürlich Michail Gorbatschow, weil er als erster gezeigt hat, dass Sozialismus und Demokratie untrennbar zusammengehören und dieses Ziel trotz aller Widrigkeiten  unbeirrbar verfolgt hat.

 

Engagement: Den Sprung in die Kommunalpolitik habe ich leider noch nicht geschafft. Außer meiner Mitgliedschaft im DRK bin ich keinem Verein.

 

Wissenswertes: Ich bin ein streitbarer Mensch, mit dem sich wunderbar streiten lässt. Aus diesem Grund habe ich mir auch innerhalb der Partei DIE LINKE als Enfant terrible einen Namen gemacht.

 

Name: Holm Ruczynski

Wohnort: 56727 Mayen

Beruf: Gärtner

Alter: 48

Partei: DIE LINKE

Kontakt: HolmRuczynski@kabelmail.de

Tel.: 0152/03148543


Das Landtagswahlprogramm in der Kurzform